Events zum neuen Entwurf des Wissenschaftzeitsvertragsgesetz WissZeitVG

Wir bieten Raum für Informationen und Diskussionen am 25.04. und 02.05.2023

Wissenschaft auf Zeit? - prekäres Arbeiten unter dem WissZeitVG: Status Quo

25.04. 18 – 20 Uhr, Hörsaal 250 UHG, Fürstengraben 1

Innovation ist laut der Bundesregierung die Triebkraft von Wissenschaft Damit immer genug Nachschub an frischen Köpfen und Gedanken an der Universität vorhanden sind, wurde 2007 das Wissenschaftszeitvertragsgesetz kurz WissZeitVG beschlossen. Seitdem wird jede Karriereplanung von Wissenschaftler*innen vom WissZeitVG bestimmt. Wie die rechtlichen Bestimmungen genau aussehen und wie sie an der Universität Jena umgesetzt werden, wird kurz vorgestellt. Anschließend wird Prof. Dr. Tilman Reitz die Studie „Arbeiten unter dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz“ (https://doi.org/10.25368/2022.132 Externer Link)  vorstellen, die er als Co-Autor mit erstellt hat. In dieser wurde untersucht wie sich das WissZeitVG auf das Leben von Wissenschaftler*innen auswirkt.

Wissenschaft auf Zeit? - prekäres Arbeiten unter dem WissZeitVG: Quo Vadis? Eine Podiumsdiskussion

02.05. 18 – 20 Uhr, Kleiner Rosensaal, Fürstengraben 27

Befristete Arbeitsverträge mit Laufzeit unter 3 Jahren sind Standard für Wissenschaftler*innen an der Universität. Das diese Verhältnisse nicht gerade gute Arbeitsbedingungen sind, hat auch die aktuelle Bundesregierung erkannt. Daher wird seit letztem Jahr zum zweiten Mal das Wissenschaftszeitvertragsgesetz evaluiert und überarbeitet werden. Seit März ist der neue Entwurf für das Wissenschaftszeitgesetz bekannt. Ob das neue Gesetz ausreicht, weitere Reformen notwendig sind oder die Abschaffung dieses Gesetzes braucht wollen wir mit verschiedenen Akteur*innen diskutieren. Diskutieren werden: Dr. Holger Becker MdB (SPD), Ralph Lenkert MdB (Die Linke) Thomas Hoffmann (GEW Thüringen), Dr. Britta Ohm (Netzwerk gute Arbeit in der Wissenschaft)